Bei Maschinen, Anlagen und Fahrzeugteilen, die viel Wärme erzeugen, stößt herkömmliche Schallisolierung oft an ihre Grenzen: gewöhnlicher Akustikschaumstoff kann bei hohen Temperaturen schmelzen, aushärten oder seine Wirkung verlieren. Thermische Isolierung kombiniert Schalldämmung mit Hitzebeständigkeit, damit Sie auch in warmen Umgebungen wirksam gegen Lärm vorgehen können.
Wann benötigen Sie thermische Isolierung?
Thermische Isolierung ist die richtige Wahl, sobald eine Schallquelle auch Wärme abgibt. Denken Sie an Maschinenräume, Motorräume, technische Verkleidungen und Serverschränke, wo gewöhnliches Dämmmaterial mit der Zeit durch die Hitze verfärben, aushärten oder sich lösen kann. In diesen Situationen ist ein Material nötig, das sowohl akustisch als auch thermisch leistet, ohne dass die eine Eigenschaft auf Kosten der anderen geht.
Wie funktioniert thermische Isolierung?
Thermische Isolierung kombiniert in der Regel zwei Eigenschaften in einem Material: einen schallabsorbierenden oder isolierenden Kern und eine hitzeabweisende oder hitzereflektierende Deckschicht. Materialien mit einer Aluminium-Deckschicht reflektieren Strahlungswärme, wodurch der Kern des Materials weniger schnell beeinträchtigt wird und seine schalldämmende Wirkung länger behält. So bleibt die akustische Leistung erhalten, auch wenn die Umgebungstemperatur deutlich ansteigt.
Zwei Haupttypen von Material
- Hitzebeständiger Akustikschaumstoff: ein Schaumstoff mit einer schützenden, oft aluminiumbeschichteten Deckschicht, geeignet zur Schallabsorption und Nachhalldämpfung in warmen technischen Räumen und Maschinenverkleidungen.
- Glasfasermatten: eine Schicht, die sowohl schallisolierend als auch thermisch isolierend wirkt, oft eingesetzt, wo noch höhere Temperaturen und zusätzlicher Schutz nötig sind, als Schaumstoff bewältigen kann.
Worauf sollten Sie bei der Wahl der thermischen Isolierung achten?
- Maximale Temperatur: Prüfen Sie immer, bis zu welcher Temperatur das Material und eine eventuelle selbstklebende Schicht beständig sind.
- Materialstärke: Eine dickere Schicht sorgt in der Regel für eine bessere Schallabsorption, zusätzlich zur thermischen Wirkung.
- Art der Deckschicht: Eine Aluminium- oder andere schützende Deckschicht hilft nicht nur gegen Hitze, sondern auch gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
- Montage: Selbstklebende Varianten lassen sich einfach montieren, bei höheren Temperaturen ist manchmal eine zusätzliche mechanische Befestigung nötig.
Kombinieren Sie bei Bedarf mit weiteren Techniken
Thermische Isolierung löst vor allem Schallabsorption und -isolierung in warmen Räumen. Möchten Sie zusätzlich verhindern, dass Schall in andere Räume gelangt, oder Vibrationen einer Maschine reduzieren? Kombinieren Sie thermische Isolierung dann mit Masseplatten (Isolierung) oder Antidröhnmaterial, je nach Art des Schallproblems.
Thermische Isolierung wählen bei Geluidsisolatie Deal
Bei Geluidsisolatie Deal finden Sie ein vollständiges Sortiment an hitzebeständiger Schallisolierung, darunter hitzebeständigen Schaumstoff und Glasfasermatten mit Aluminium-Deckschicht. Sind Sie unsicher, welches Material am besten zu Ihrer Temperatur und Ihrem Schallproblem passt? Kontaktieren Sie uns, wir denken gerne mit Ihnen mit.